Amphibienlaichzug 2012

erstellt von Werner Scheibelt, NABU-Usedom

Amphibienlaichzug 2012

-        Insel Usedom -

( Sammelergebnisse)

 


MÖLSCHOW (23.02. - 11.05.2012)

  Erdkröten   Grasfrösche   Moorfrösche   Grünfrösche    Teichmolche   Bemerkung

 

       14               413               389                 246                 63           Max.:19.03. mit 417St

 

 

Gesamt: 1.125 St

 


  REETZOW (05.03. - 11.04.2012)

 Erdkröten   Braunfrösche   Grünfrösche   Teichmolche   Bemerkung

 

     363               777                 10                   38           Max.: 19.03. mit 724 St                     

 

 

Gesamt:   1.188 St

    

   ZERNINMOOR (05.03. -11.03.2012)

Erdkröten   Braunfrösche   Grünfrösche   Teichmolche   Kammmolche   Bemerkung

 

   1.683           5.597               1.217               654                 31         Max.: 21.03. höchste

                                                                                                             Anzahl mit 2.434 Expl.

 

 

Gesamt:   9.182 St

 

Allgemeine Einschätzung:

An den drei Usedomer Standorten wurden zwischen 23.02. – 11.05.2012 insgesamt

11.495 Amphibien

gesammelt. Damit ist die Anzahl der Amphibien gegenüber den letzten beiden Jahren

leicht angestiegen. Durch günstige Wetterbedingungen Ende Februar begann der Laichzug der Amphibien relativ früh. Die maximalen Sammelergebnisse sind fast über-einstimmend zwischen 19.03. – 21.03.2012 zu verzeichnen, was als Zughöhepunkt gewertet werden kann. Obwohl Schneefall und Tauwetter kaum zu Störungen führte,

waren wieder Trockenheit und allg. niedrige Temperaturen ausschlaggebend für die

geringen Zählergebnisse in Mölschow und Reetzow.

Man muß davon ausgehen, dass in Mölschow keine Erdkröten- Population mehr besteht, obwohl dort 1Monat länger gesammelt wurde. Durch Arbeiten an den Abflussgräben sind weitere Defizite zu erwarten, für weitere Amphibiensammlungen besteht an dem Standort Mölschow kaum noch eine Chance, während die Erdkröten in Reetzow und auch die Gesamtergebnisse in der Zerninseesenke Anlaß sind, dort auch in Zukunft besonders die Entwicklung der Kammmolche zu verfolgen.  

Anmerkung:

Es wird in Zukunft nicht mehr möglich sein, auf ehrenamtlicher Basis den

Artenschutz in Sammelaktionen zu betreiben. Grund dafür sind die gestiegenen Kosten für Fahrten mit eigenem PKW. Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum

Nutzen, zumal der Verkehr bedeutend zugenommen hat. Darüber sollten sich die

verantwortlichen Mitarbeiter der Ämter im Klaren sein.                                               

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