Botanikexkursion in die Feuchtwiesen bei Gützkow am 16.Juni 2018

Bericht und Fotos: Cornelius Friedrich

Das Naturschutzgebiet Peenetal umfasst 3414 ha und erstreckt sich von Anklam bis Jarmen. Die Peenewiesen bei Gützkow sind als Feuchtwiesen Teil dieses Gebietes und umfassen 59 ha und werden alle zwei bis drei Jahre durch eine Mahd offen gehalten (Wikipedia).

Um 8:30 Uhr trafen sich in Kölpinsee vier Mitglieder und Freunde 
bei Kathrin, die auf dem Weg nach Gützkow Wolfgang und unseren Führer des Tages Werner Schnapp abholte. Die Exkursion begann in Gützkow. Das Feuchtgebiet erreicht man von der Triftstrasse kommend dort, wo die Liebenthalstrasse das begradigte Flüsschen Swinow kreuzt.
Der wolkenlose Morgen versprach einen heißen und trockenen Sommertag, den wir auch hatten. 
Gemäß der Erkenntnis "Man sieht nur, was man weiß...." (J.W.v.Goethe) zeigte und behandelte Werner ausgewählte Pflanzen. 
 Er begann mit der Vorstellung von Gräsern und wies gleich zu Beginn auf die 'kleinen' Unterschiede bei scheinbar gleichen Erscheinungsbildern von Pflanzen hin, am Beispiel der Samenstände von Weidelgras und Quecke.
Im Verlauf der Exkursion behandelte er weitere Pflanzen. Da Sehen und Hören noch kein etabliertes Wissen schafft, sind zur möglichen Wiederholung einige der demonstrierten Pflanzen aufgeführt (s.u.).

Kathrin entdeckte an einer Saalweide das Nest einer Beutelmeise, das in der Brise schaukelte. )

Unvollständige Aufstellung besprochener Pflanzen:
Wiesenglatthafer

Wehrlose Trespe (ohne Grannen)
Taube Trespe
Dachtrespe
Rotes Strauchgras (klein, zart)
Trittau gelb, Korbblütler
Hornkraut
Echte Kamille
Strahlenlose Kamille
Jakobsgreiskraut
Klappertopf
Wegerauke 
Klette
Wiesenkerbel
Lorbeerweidr oder Mandeleeide
Silberweide
Rotklee, Weissklee-Tee
Giftiger Hahnenfuss (Durchfall)
Scharfer Hahnenfuss
Baldrian (blass rosa, blass violette Blüten)
Zaunwinde (steigend)
Ackerwinde (kriechend)
Schilf (fragnitis austriaca)
Honiggras weiches (stark behaart) und wolliges H., w.H. hat behaarten Knoten
Gilbweiderich
Schachtelhalm Wiesen-S, Acker-S., Sumpf-S.
Fieberklee grossblättrig, lappig
Wiesenplatterbse gelber Schmetterlingsblütler
Weisser Steinklee
Vogelwicke violett
Labkraut Moorlabkraut
Gänsefingerkraut
Waldsimse
Odermennig gelb kerzenförmiger Blütenstand
Durchlöchertes Johanniskraut
Wiesenglockenblume
Leinkraut
Saalweide
Tauben-Skabiose
Oregano
Weisse Lichtnelke
Jakobsgreiskraut
Blutweiderich

Gegen 13:00 war die Exkursion beendet und Kathrin fuhr zurück nach Kölpinsee.

Für das Protokoll
Cornelius Friedrich 

 

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