Auswertung

Was lässt sich nun aus dieser umfangreichen Datenreihe ablesen?


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Gesamtergebnisse 1966 - 2025
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1. Allgemeines

Die Daten in der Tabelle werden natürlich entscheidend mitgeprägt:

  •  durch die äußeren Umstände, das sind Wetterparameter wie Sichtbedingungen, Wind, Wellenschlag oder Vereisungsgrad der Gewässer, auch menschliche Störungen z. B. durch Jagdausübung, Fischerei, Wassersport oder landwirtschaftliche Arbeiten
  • Zugänglichkeit und Übersichtlichkeit des Gewässers (Punkt-Stopp-Zählungen)
  • den Erfassungsgrad der Zählungen durch die Teilnehmer, Vollständigkeit der Zählgebiete, Vollständigkeit der Zählstrecken
  • die zur Verfügung stehende Optik, diesbezüglich. wurde in den letzten Jahren tüchtig aufgerüstet, es gibt keine Zählstrecken mehr, auf denen nicht mindestens ein Spektiv genutzt werden kann, so gibt es in den Zählkategorien mit den unbestimmten Arten in den Listen zunehmend weniger Einträge
  • die Artenkenntnisse, hier sind alle Teilnehmer immer wieder gefragt, Artenkenntnisse Stück für Stück weiter auszubauen, Beobachtungen mit Bestimmungsliteratur abzugleichen und auch kritisch zu prüfen
  • die beiden letzten Parameter hängen eng zusammen, schaut man mit dem Fernglas auf ein größeres Gewässer sieht man in der Ferne dunkle Punkte, der Blick durch ein Spektiv öffnet die Augen, erhöht die Bestimmbarkeit und die dunklen Punkte werden z. B. zu Trauer- oder Bergenten und man entdeckt z. B. auch die in größeren Ententrupps anfangs verborgenen Ohrentaucher.

2. Artenspektrum

Hier gab es im Laufe der Zählhistorie entscheidende Veränderungen:

 

Gänse

Dieser Artengruppe wurde in den Anfangsjahren wenig Aufmerksamkeit geschenkt und meist nur miterfasst, wenn sie sich direkt auf den Gewässern aufhielten. Das ist aber überwiegend nicht der Fall. Gänse halten sich tagsüber zur Nahrungssuche fast ausschließlich in der landwirtschaftlich genutzten Kulturlandschaft auf, aber dort zählte niemand. Erst allmählich rückte dieses Defizit ins Bewusstsein, so dass zunehmend auch solche mehr oder weniger weit von den eigentlichen Zählgewässern gelegenen Habitate aufgesucht wurden. Das war enorm wichtig, zeigen doch gerade die Gänse eine hohe Dynamik in ihren Beständen. Ab 1986 stieg der Erfassungsgrad dieser Artengruppe auch bei uns beständig an und wurde schnell zur Normalität, zeitlich weit vor vielen westlich gelegenen Zählgebieten, für die der DDA (Dachverband Deutscher Avifaunisten) teilweise heute noch für die Aufgabe wirbt.

 

Möwen: 

Auch diese Artengruppe flog lange unter dem Radar der Zählungen, wurde für nicht so wichtig erachtet, was natürlich nicht zutraf, denn auch hier gab es hohe Bestandsdynamik, Entwicklungen, auf die zu reagieren waren, um Schutzmaßnahmen ergreifen zu können, was bis in die heutige Zeit gilt. Großmöwen (Mantel- und Silbermöwen) wurden bei uns ab 1982 zunehmend vollständiger erfasst, kleinere Arten (Sturm- und Lachmöwen) ab dem Jahr 2000.

 

Limicolen (Watvögel): 

Bis auf vereinzelte Meldungen stellten auch diese Arten lange keine Zielgruppe dar. Das änderte sich bei uns 1994 mit dem zeitgleichen Beginn des Dauermonitorings am Peenemünder Haken, weil v. a. dort relevante Limicolenarten anzutreffen waren und das Gebiet ja mit der politischen Wende für solche Aktivitäten überhaupt erst zugänglich war.

 

Erweitertes Artenspektrum: 

Bei dieser Artengruppe ging es anfangs eigentlich nur um den Seeadler. Gifte in chemischen Pflanzenschutzmitteln (DDT), die in der Landwirtschaft sowohl in der DDR als auch in der BRD weite Verwendung fanden, gelangten durch ihre Ausbringung in Nahrungsketten. Davon waren schließlich auch die Seeadler als Spitzenprädatoren betroffen,  da sie das Gift mit ihren Beutetieren aufnahmen und somit trotz gesetzlichen Schutzes an den Rand des Aussterbens gebracht worden waren. Die gelegten Eier wurden durch diese Gifte dünnschalig und zerbrachen beim Brüten, so dass Nachwuchs ausblieb, was auch bei einer langlebigen Art irgendwann seine vernichtende Wirkung entfaltet. Nach dem deutschlandweiten Verbot dieser Gifte (BRD in den 70er Jahren, DDR Anfang der 80er Jahre) erholte sich der Bestand anfangs langsam, späterhin zunehmend schneller.

 

Die anderen Greifvogelarten rückten auch erst später in den Fokus der MWZ, was aber Sinn macht, denn bei den flächigen Erfassungen gelingen oft nebenbei Nachweise.

 

Gleiches gilt für die in der Tabelle aufgeführten Singvogelarten, von denen teilweise nicht alljährlich Nachweise gelingen, auf die aber nun trotzdem geachtet wird.

Seeadler mit Beute
Seeadler mit Beute / © Wolfgang Nehls

3. Zu den einzelnen Arten

Seetaucher:

Erst mit verbesserter Optik gelangen hier zunehmend Nachweise. So wird der Sterntaucher seit 2014 nun alljährlich in teils beachtlichen Anzahlen nachgewiesen.

 

Kormoran: 

Warum stehen in den Anfangsjahren lange Zeit keine Kormorane in der Liste? Weil es keine gab. Die einzige Kolonie der DDR bestand in Niederhof am Strelasund, wo es sie heute noch gibt. Zudem war der Kormoran ein reiner Zugvogel, der den Winter an der Atlantikküste und am Mittelmeer verbrachte. 1980 taucht er erstmals in der Tabelle auf, 1985 erstmals zweistellig. Die Bestände blieben trotz gesetzlichen Schutzes jedoch auf niedrigem Niveau. Das lag an der zu DDR- Zeiten intensiv betriebenen Fischerei, die alle wirtschaftlich nutzbaren Arten umfasste, so dass dem Kormoran weitgehend die Nahrungsrundlage für hohe Vermehrungsraten fehlte.

 

Das änderte sich erst mit der politischen Wende zu Anfang der 90er Jahre, die grundlegende wirtschaftliche Veränderungen in der Fischerei mit sich brachten. Überproportional stark wurden nun wirtschaftlich lukrative Fischarten, wie Raubfische, befischt. Das führte zu ihrer übermäßigen Bejagung und damit ungleichen Räuber- Beute-Verhältnissen im Wasser. Friedfische  vermehrten sich nun ihrerseits sehr stark, weil sie wirtschaftlich nur noch ungenügend nutzbar waren. Dieses plötzliche große Nahrungsangebot blieb den Kormoranen nicht verborgen und sie reagierten artgerecht, mit Neugründung vieler Kolonien, die besonders an der Küste auf nie gekannte Größenordnungen anwuchsen sowie hoher Reproduktion. Dazu kam ein infolge zunehmend milderer Winter verändertes Zugverhalten. Risikoreiches Wegziehen war nicht mehr erforderlich, so dass auch die Winterbestände kontinuierlich anstiegen. Heute steht der Kormoran bei den MWZ in der quantitativ führenden Vogelgruppe.

Silberreiher:

Die Mode, Damenhüte mit den Schmuckfedern der Reiher zu schmücken, brachte ihn an den Rand des Aussterbens. Diese Hutmode starb dank des im letzten Moment erfolgten strengen gesetzlichen Schutzes der Reiher aus, wofür sich auch Lina Hähnle, die Gründerin des Naturschutzbundes, stark gemacht hatte. Die Bestände in den südlichen Verbreitungsländern erholten sich langsam. Aber das reichte nicht. Der Erstnachweis auf der Insel Usedom, am 26.08.1982 nicht zufällig am Kachliner See, war noch eine Sensation und musste sorgfältig dokumentiert werden. Wie haben sich die Zeiten seitdem für den Silberreiher geändert. 2007 taucht er erstmals in der Tabelle mit einem Nachweis auch im Winter auf. Über anfangs unregelmäßige Beobachtungen steigerten sich die Zahlen gewaltig und ab 2014 ist er aus dem Artenspektrum nicht mehr wegzudenken mit teils dreistelligen Vorkommen im Winter. Er überzieht nicht nur zu den Zugzeiten und im Winter inzwischen ganz Europa mit seinem weißen Federschmuck, sondern hat auch sein Brutgebiet beständig erweitert, mit Kolonien in den Niederlanden, Polen, Litauen. In Deutschland ist er noch ein seltener Brutvogel. In M-V gibt es eine kleine Kolonie inmitten der gemischten Kormoran- und Graureiherkolonie in Niederhof am Strelasund.

 

Gründelenten: Regelmäßige Vorkommen im Winter gab es früher meist nur von der Stockente. Die überwiegend milden Winter sichern nun auch anderen Arten dieser Gruppe das Überleben im Winter, so dass sie mit zwar schwankenden, aber zunehmenden Beständen auf die veränderten Umweltbedingungen  reagieren, insbesondere in den Poldern des Peenetals.

 

Bergente: Diese Tauchentenart ist schon immer in den Zähllisten vertreten, mit schwankenden Beständen. Ab 2004 taucht sie plötzlich in deutlich höheren Anzahlen auf, mit Schwerpunkt am Peenemünder Haken. Dessen langjährige Unzugänglichkeit kann aber dafür nicht die Hauptursache sein. Bergenten sind Muschelfresser, die sie  tauchend erbeuten. Vermutlich hat deren erhöhte Biomasse auch zu einer Zunahme der rastenden Bergentenbestände vor unserer Küste geführt. In den letzten Jahren ist wieder eine Abnahme eingetreten, weil sich die Ansammlungen der Bergenten westlich in die Spandowerhagener Wieck (Tagesruhe- und Schlafplatz), den Greifswalder Bodden sowie den Strelasund verlagert haben. Also keine eigentliche Abnahme, im Gegenteil, schaut man sich die landesweite Entwicklung an.

 

Eiderente: 

Diese Meeresente war früher im Winter ein gewohnter Anblick. An den Resten der alten Heringsdorfer Seebrücke waren strandnahe Beobachtungen, auch größerer Anzahlen, nach Muscheln tauchender Eiderenten Normalität. Das ist Geschichte. Ab 2006 dünnen die hiesigen Winterbestände merklich aus und ab 2013 kommt es zu immer unregelmäßigeren Nachweisen im meist nur noch einstelligen Bereich. Diese klare Tendenz zeigt sich auch in den Ergebnissen des Dauermonitorings am Peenemünder Haken.

 

Woran liegt das?

Zum einen sind die Brutbestände der Eiderenten im nördlichen Ostseeraum überall stark rückläufig. Während die Art bei uns (z. B. auf der Greifswalder Oie oder der Insel Walfisch in der Wismarbucht) brütend sogar stark zunimmt, kann das aber nicht den insgesamt negativen Trend ausgleichen. Eine zweite Ursache des Rückgangs kann die Nahrung sein. Eiderenten sind ebenfalls Muschelfresser, bevorzugen aber größere Arten wie die Sandklaffmuschel und auch größere Exemplare der anderen Muschelarten. Eventuell stehen diese in den bevorzugten Tauchtiefen der Enten hier nicht mehr ausreichend zur Verfügung, so dass sich Rastbestände westlich verlagert haben. Das zeigt sich z. B. in der Wismarbucht, wo es weiterhin bedeutende Rastvorkommen von Eiderenten gibt. Dort ist aber auch der Salzgehalt des Wassers höher und die Muscheln werden dadurch deutlich größer.

 

Säger: 

Die drei Sägerarten Gänse-, Mittel- und Zwergsäger gehörten in starker Anhängigkeit vom  winterlichen Vereisungsgrad schon immer zum Artenspektrum der MWZ. Jedoch gibt es deutliche Zunahmen, infolge der durch den Klimawandel zunehmend milderen Winter. Bei Vereisungen weichen Gänse- und Zwergsäger dann nicht auf die weiterhin meist eisfreie Ostsee aus, sondern ziehen in die Niederlande ans Ijsselmeer.

Eiderenten / © Frank Derer
Eiderenten / © Frank Derer

Graugans: 

Wie beschrieben standen Gänse anfangs wenig im Fokus der MWZ. Graugänse waren aber auch nicht häufig, sowohl als Brutvögel als auch Durchzügler und Wintergäste. Unsere heimischen Graugänse zogen ebenfalls weg, bis nach Spanien, wie Ringfunde belegen. Das ist lange vorbei und auch nicht mehr nötig. 1983 gelang die Erstbeobachtung bei einer Zählung im Rahmen der MWZ. Ab 1986 setzte dann eine anfangs zögerliche Zunahme ein. Im Jahr 2000 waren die Winterbestände erstmals dreistellig, ab 2006 dann erstmals und seitdem fast immer vierstellig, mit ab 2012 nochmals deutlicher Zunahme. Ursache dafür ist eine starke Zunahme der deutschen und europäischen Brutbestände durch abnehmenden Jagddruck oder die Entstehung neuer Brutgewässer, z. B. den Poldern im Peenetal. So kommt es im Herbst zu deutlichem Zuzug, wie Ringablesungen finnischer, schwedischer und polnischer Graugänse belegen. Aus diesen Graugänsen sowie den hiesigen Brutvögeln mit ihrem Nachwuchs setzen sich dann die hier anwesenden Winterbestände zusammen. Dazu kommen die milden Winter, die in der landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft eine stabile Nahrungsgrundlage garantieren sowie angrenzende und vor Fressfeinden sichere Schlafgewässer.

 

Saatgans: 

Lange Zeit galten Waldsaatgans und Tundrasaatgans als Unterarten der Saatgans. Seit einigen Jahren haben sie nun Artstatus. Sie lassen sich feldornithologisch meistens gut unterscheiden, so dass bei der MWZ eine entsprechende Differenzierung erwünscht und  auch möglich ist.

 

Weißwangengans: 

Beobachtungen dieser hübschen schwarz- weißen Gänse waren früher immer eine freudige Überraschung, wenn einzelne oder wenige Ind. in den großen Trupps der Blässgänse entdeckt wurden. Sorgfältig wurden sie einzeln ausgezählt. 1989 wurden erstmals überhaupt Weißwangengänse bei einer MWZ registriert, danach aber weiter mit großen, nicht erfassungsbedingten, zeitlichen Lücken. Einigermaßen regelmäßig treten sie erst ab 2005 auf. Ab 2014 ist die Art dann ständig in den Listen vertreten, 2018 erstmals vierstellig. Ab 2023 gibt es auffällig große Winterbestände, so dass Weißwangengänse zu den quantitativ führenden Arten gehören. Was für eine Erfolgsgeschichte, die zeigt, was konsequenter Schutz für eine Art bewirken kann. Durch europaweite Jagdverbote erholten sich die Bestände erstaunlich schnell und nahmen nach den Tiefpunkten in den 80er Jahren genauso schnell wieder zu. Allein auf der Insel Kolgujew in der russischen Arktis brüten heute 40.000 Paare. Der dadurch entstehende Populationsdruck führte zu einer starken Ausbreitung und die Weißwangengänse erschlossen sich neue Brutgebiete bis weit in die Ostsee hinein. Auch in Deutschland gibt es erste Brutvorkommen. Im Zusammenhang mit milden Wintern nahmen so die Rastvorkommen in den Hauptüberwinterungsgebieten an der Nordseeküste immer stärker zu, aber ebenso in den hiesigen Regionen.

Silbermöwe: 

Wie bereits erwähnt, wurde den Möwenarten zu Beginn des Zählprogramms wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Erst ab 1985 erfolgten beständigere Erfassungen, wenngleich lange noch nicht vollständig. Das war dann ab 1990 der Fall. Die Zahlen sind schwankend, mit jedoch nicht zu hoher Amplitude, von einzelnen Ausreißern abgesehen. Dabei spielen die hiesigen Witterungsverhältnisse eine Rolle. Sturmereignisse, die Möwen durch plötzliches Überangebot an Nahrung (angespült) vermehrt an die Strände locken, aber auch Winterflucht aus nördlichen Regionen der Ostsee bei Vereisungen. Diese Faktoren haben Einfluss auf die Verfügbarkeit der Fischnahrung und spiegeln insgesamt wohl die ökologische Kapazität unseres Gebietes für die Silbermöwe wider.

 

Ähnliches gilt für die Mantelmöwe.

 

Seeadler: 

Zur früheren Seltenheit und den damit im Zusammenhang stehenden Gefährdungsursachen wurde an anderer Stelle bereits etwas gesagt. Viele Jahre fehlte er in den Listen der MWZ gänzlich oder trat allenfalls unregelmäßig und vereinzelt oder im niedrigen einstelligen Bereich auf. Ab 1987 gab es dann jährliche Wintervorkommen, 1989 erstmals mit zweistelliger Rastzahl. Dabei handelt es sich keinesfalls nur um Vögel aus dem damals noch niedrigen heimischen Brutbestand, sondern vorwiegend um Zuzügler aus Skandinavien und dem Baltikum. Ab 1996 steigen die Zahlen exponentiell. 2001 sind sie erstmals dreistellig, was aber nicht jährlich der Fall sein muss.

 

Eisvogel: 

Zuletzt noch eine Art aus dem erweiterten Artenspektrum, die in früheren Jahren oftmals nicht mitgezählt wurden, aber auch zur Gilde der Feuchtgebiete bewohnenden Arten gehört. 1991 tauchen erstmals überhaupt Eisvögel in einer Zählliste auf. Die danach bestehenden Lücken können erfassungsbedingt sein, denn es gehört schon ein wenig Glück dazu, die Vögel auch bei den Zählungen zu erwischen, obwohl man weiß, dass sie eigentlich da sind. Aber auch witterungsbedingt treten größere Schwankungen auf. Eisvögel zeigen nur eine geringe Zugneigung, streichen allenfalls kleinräumig umher. Nur Jungvögel dismigrieren auch über größere Entfernungen, um sich neue Reviere zu erschließen, während die Altvögel vor Ort verbleiben. Großräumige Vereisungen werden ihnen dann zum Verhängnis, weil sie ihre ausschließliche Fischbeute nicht mehr erreichen können. Trotz hoher Reproduktion dauert es dann manchmal mehrere Jahre, bis eine Region wieder die vormaligen Brutbestände erreicht hat. Ab 2005 sind Eisvögel fast durchgehend in den Listen präsent, aber mit den vorstehend beschriebenen Schwankungen.

 

Das ist natürlich noch lange nicht alles. Mag nun jeder selbst nach seinen Lieblingsarten und/oder interessanten Zahlen stöbern. Vergleichs- und Beschäftigungsmöglichkeiten bietet die Allzeittabelle über das Beschriebene hinaus genug.

 

Zudem sei auf das Archiv auf unserer NABU-Homepage verwiesen, in dem sich für die jährlichen Zählungen ausführliche Auswertungen der jeweiligen Zählergebnisse befinden.

Bericht: Bernd Schirmeister